ERP-Systeme
Struktur schaffen, wo Prozesse sonst im Weg stehen.
Ein ERP-System ist kein Tool.
Es ist die formalisierte Realität eines Unternehmens.
Was chaotisch ist, wird im ERP sichtbar chaotisch.
Was klar ist, wird skalierbar.
Deshalb beginnt ERP nicht mit Software, sondern mit der Frage:
Wie arbeitet Ihr Unternehmen wirklich?
Warum ERP-Projekte häufig scheitern
ERP-Einführungen haben einen schlechten Ruf. Nicht ohne Grund.
Typische Ursachen:
- Prozesse wurden nie sauber definiert
- Abteilungen arbeiten aneinander vorbei
- Erwartungen sind unklar oder widersprüchlich
- ERP soll Probleme lösen, die organisatorisch sind
- Software wird an Prozesse angepasst, statt umgekehrt
Ein ERP verstärkt Strukturen. Gute wie schlechte.
Unser Verständnis von ERP-Systemen
ERP ist kein Selbstzweck.
Es ist ein Steuerungsinstrument.
Ein gutes ERP-System:
- bildet reale Abläufe ab
- reduziert manuelle Arbeit
- schafft Transparenz
- verbindet Abteilungen
- ermöglicht Entscheidungen auf Basis von Daten
Ein schlechtes ERP tut genau das Gegenteil.
Unser Ansatz: Prozesse vor Software
Bevor wir über Systeme, Module oder Anbieter sprechen, analysieren wir:
- Geschäftsprozesse im Alltag
- Medienbrüche und manuelle Schritte
- Abhängigkeiten zwischen Abteilungen
- Verantwortlichkeiten und Rollen
- Wachstums- und Änderungspläne
Erst wenn klar ist, was gesteuert werden soll, entscheiden wir, womit.
Typische Themen im IT-Consulting
Unsere Beratungsprojekte bewegen sich häufig in diesen Bereichen:
Prozessanalyse & -modellierung
ERP zwingt zur Klarheit. Wir helfen dabei, Abläufe so zu strukturieren, dass sie abbildbar und sinnvoll sind.
Systemauswahl
Nicht jedes ERP passt zu jedem Unternehmen. Wir unterstützen bei der Auswahl – unabhängig vom Hersteller.
Modularität & Erweiterbarkeit
ERP wächst mit dem Unternehmen. Wir achten darauf, dass Systeme nicht frühzeitig limitieren.
Integration bestehender Systeme
ERP steht selten allein. Schnittstellen, Datenflüsse und Abhängigkeiten werden von Anfang an mitgedacht.
Einführung & Umstellung
ERP-Einführungen sind Veränderungsprozesse. Technisch wie menschlich.
ERP ohne Realitätsverlust
Viele ERP-Projekte scheitern, weil das Tagesgeschäft ignoriert wird.
Wir berücksichtigen deshalb:
- laufenden Betrieb
- Schulungsaufwand
- Akzeptanz bei Mitarbeitenden
- Übergangsphasen
- Parallelbetrieb alter Systeme
Ein ERP darf den Betrieb nicht lahmlegen – es soll ihn stabilisieren.
Keine ERP-Einführung um jeden Preis
Manchmal ist die richtige Entscheidung:
- ein bestehendes ERP zu optimieren
- Prozesse zu bereinigen, bevor migriert wird
- einzelne Bereiche zu digitalisieren
- oder bewusst zu warten
Wir sprechen diese Optionen offen an.
ERP ist teuer – vor allem, wenn es falsch eingeführt wird.
Praxisnah statt theoretisch perfekt
ERP-Konzepte müssen im Alltag funktionieren, nicht im Organigramm.
Deshalb achten wir auf:
- klare Zuständigkeiten
- verständliche Oberflächen
- sinnvolle Automatisierung
- nachvollziehbare Auswertungen
- wartbare Konfigurationen
Ein ERP, das niemand nutzt, ist kein ERP – es ist Ballast.
Ergebnis unserer ERP-Beratung
Am Ende steht keine Softwareliste, sondern Klarheit:
- dokumentierte Ist- und Soll-Prozesse
- klare Anforderungen an ein ERP-System
- realistische Aufwands- und Kostenabschätzung
- definierte Einführungsstrategie
- belastbare Entscheidungsgrundlage
Ob Einführung, Wechsel oder Optimierung – die Entscheidung ist fundiert.
Für wen ERP-Consulting sinnvoll ist
Unsere ERP-Beratung richtet sich an Unternehmen, die:
- wachsen oder sich neu strukturieren
- Transparenz über Prozesse benötigen
- manuelle Arbeit reduzieren wollen
- Abteilungen besser verzahnen möchten
- nicht „irgendein ERP“, sondern das richtige wollen